Regenwasser: Erdtank

Kellertankanlagen

Als Aufstellungsort innerhalb von Gebäuden sollten möglichst Kellerräume genutzt werden, da ein kühler Standort in anderen Gebäudeteilen meist nicht zu gewährleisten ist. Kellertanks bieten sich vor allem bei einer Nachrüstung für bestehende Gebäude an. Durch die Kopplung mehrere Einzelspeicher lässt sich das Speichervolumen exakt nach Bedarf erstellen. Von Vorteil ist, das Erdarbeiten entfallen und alle Anlagenteile einfach zugänglich sind. Eine Lagertemperatur von 18° darf nicht überschritten werden. Grundsätzlich müssen Innenspeicher lichtundurchlässig sein, um eine Algenbildung auszuschließen.

Ein Nachteil von Kellertanks ist das erhöhte Risiko von Wasserschäden. Probleme bereitet häufig auch die Entsorgung des Tanküberlaufes. Für die Versickerung überschüssigen Wassers muss der Überlauf einer garantiert rückstaufreien Versickerungseinrichtung (Muldenversickerung) zugeführt werden. Bei einer Auf-stellung im Keller ist das meist nicht möglich.

Das Ableiten in die Kanalisation ist am einfachsten, wenn sich im Kellerfußboden ein entsprechend dimensionierter Wasserablauf befindet. Wichtig bei einem Kanalanschluss ist, dass sich alle Speicheröffnungen (Trinkwassernachspeisung, Entlüftung) über der Rückstauebene befinden. Sollten die Baulichkeiten das nicht zulassen, muss der Überlauf mit einer Tauchpumpe und einer Rohrschleife bis über die Rückstauebene gehoben und dann in den Kanal eingeleitet werden. Um diesen Aufwand zu vermeiden, sollte geprüft werden, ob ein Erdtank nicht die günstigere Variante ist.

Grundsätzlich sind Erdtanks wegen der besseren Lagerungsbedingung vorzuziehen und nehmen außerdem keinen teuren umbauten Raum in Anspruch. Als Kellerspeicher kommen Kunststofftanks aus PE in Frage, die mit Einzelgrößen von 750 l bis 1000 l leicht durch jede Tür passen.

  1. Filtersammler
  2. Einlaufberuhigung
  3. Kellerspeicher
  4. PumpePumpe
  5. Kugelhahn
  6. Überlauf- Siphon
  7. Anlagensteuerung
  8. Magnetventil
  9. freier Trinkwasser Auslauf


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